Teile den Fassinhalt durch die Glasgröße und ziehe anschließend einen realistischen Ausschankverlust ab. Aus einem 50-Liter-Fass entstehen theoretisch 100 Halblitergläser. Praktisch sind es wegen Schaum, Leitungsresten und nicht vollständig geleerten Fässern etwas weniger.
Theoretische Mengen ohne Verlust
| Fass | 0,5-l-Gläser | 0,4-l-Gläser | 0,3-l-Gläser |
|---|---|---|---|
| 5 l | 10 | 12 | 16 |
| 20 l | 40 | 50 | 66 |
| 30 l | 60 | 75 | 100 |
| 50 l | 100 | 125 | 166 |
Bei nicht glatt teilbaren Mengen wurde abgerundet. Für die echte Planung solltest du je nach Zapfanlage und Erfahrung etwa fünf bis zehn Prozent Verlust berücksichtigen.
Formel
Gläser = Fassliter × (1 − Verlustquote) ÷ Glasgröße
Unser Fassbier-Rechner übernimmt die Rechnung und rundet sinnvoll ab.
Mit Ausschankverlust rechnen
| Fass | Glas | theoretisch | bei 5 % Verlust | bei 10 % Verlust |
|---|---|---|---|---|
| 20 l | 0,5 l | 40 | 38 | 36 |
| 30 l | 0,5 l | 60 | 57 | 54 |
| 50 l | 0,5 l | 100 | 95 | 90 |
| 50 l | 1,0 l | 50 | 47 | 45 |
Die Werte nach Verlust werden abgerundet. Ein gut eingestelltes und gekühltes Zapfsystem kann den Verlust reduzieren. Warme Leitungen, falscher Druck oder unsauberes Zapfen erhöhen ihn.
Fassgröße auswählen
Mehrere kleine Fässer sind flexibler, verursachen aber mehr Wechsel und eventuell höhere Kosten. Ein großes Fass ist effizient, wenn die Nachfrage sicher ist und die Kühlung durchgehend funktioniert. Für kleine Feiern kann Flaschenbier leichter zu lagern und zurückzugeben sein.
Maß, Halbe und kleine Gläser
Die Umrechnung funktioniert für jede Glasgröße. Aus zehn Litern entstehen theoretisch zehn Maß, 20 Halbe, 25 Gläser à 0,4 Liter oder 50 Kölschstangen à 0,2 Liter.
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Quellen und Einordnung
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